Die Kombination von 100-W- und 200-W-Solarmodulen in kommerziellen Systemen ist machbar, erfordert jedoch die Sicherstellung der Spannungskompatibilität, die Verwendung kompatibler Laderegler und die Kenntnis potenzieller Kompromisse bei der Effizienz. Um die Stromerzeugung und die Lebensdauer des Systems zu maximieren, wird empfohlen, Module mit ähnlichen Spezifikationen auszuwählen.
Die folgenden Punkte sind zu beachten:
Anpassung der Spannung und des Stroms an das Panel
Wichtigkeit: In Reihe geschaltete Module müssen nahezu identische Nennspannungen aufweisen. Erhebliche Spannungsunterschiede zwischen den Modulen führen zu Effizienzverlusten und Leistungsproblemen. In Parallelsystemen können die Modulströme variieren, aber die Spannungen müssen dennoch übereinstimmen.
Die Folgen: Die Systemleistung wird durch das Modul mit dem niedrigsten Nennwert begrenzt, was zu einer Verringerung der Gesamtenergieerzeugung führen kann.
Überlegungen zur Verdrahtung
Reihenschaltung: In Seriensystemen ist die Gesamtspannung gleich der Summe der einzelnen Modulspannungen. Beim Mischen von Modulen mit unterschiedlichen Nennleistungen muss die Spannungskompatibilität sichergestellt werden, um Ausfälle zu vermeiden.
Parallele Konfiguration: In parallelen Systemen ist der Gesamtstrom gleich der Summe der einzelnen Modulströme. Das Mischen von Modulen mit unterschiedlichen Nennleistungen verringert jedoch die Effizienz, da der Stromfluss durch das Modul mit der niedrigsten Nennleistung begrenzt wird.
Kompatibilität der Laderegler
MPPT-Steuerungen: Die meisten MPPT-Laderegler (Maximum Power Point Tracking) können flexibel verschiedene Modulkonfigurationen verwalten und sind daher ideal für hybride Solarsysteme. Vergewissern Sie sich, dass der Regler die Spannungs- und Stromausgänge von gemischten Modulen verarbeiten kann.
Schlüsselüberprüfung: Bei der Verwendung von Modulen mit unterschiedlicher Leistung ist sicherzustellen, dass die Eingangsgrenzen des Ladereglers nicht überschritten werden.
System-Effizienz und -Optimierung
Potenzielle Verluste: Die Mischung von 100-W- und 200-W-Modulen verringert die Gesamteffizienz des Systems. Wenn 100-W-Module im Vergleich zu 200-W-Modulen unterdurchschnittlich arbeiten, wird die Ausgangsleistung des gesamten Systems durch die schwächeren Komponenten begrenzt.
Wirkungsgrad sinkt: Um Spitzenleistungen und eine lange Lebensdauer zu erzielen, sollten idealerweise Module mit passenden elektrischen Eigenschaften (Leistung, Spannung, Strom) ausgewählt werden. Bei sorgfältiger Planung sind jedoch auch Hybridkonfigurationen möglich.
Bewährte Praktiken für das Mischen von Solarmodulen
Passende Paneele für optimale Leistung: Es ist zwar möglich, die Module zu mischen, aber die Auswahl von Modulen mit identischen Leistungswerten und Spannungen für kommerzielle Solarsysteme maximiert die Energieproduktion und gewährleistet einen effizienten Betrieb.
Berücksichtigen Sie zukünftige Erweiterungen: Achten Sie bei der Skalierung von Systemen darauf, dass neue Paneele mit den vorhandenen Geräten kompatibel sind, um Fehlanpassungen zu vermeiden und die Leistungsabgabe zu optimieren.